Frauenzeitung online dating

Denn „der Mensch“ wird nur zur Hälfte von außen geknechtet und in seiner Freiheit von fremden Mächten beschränkt.

Die andere Hälfte seiner Freiheit und seines Glücks verdirbt er sich selbst, mit seinen Ängsten und Eitelkeiten, seinem Geltungsdrang und Egoismus und seiner Sehnsucht, irgendwann,würde für ihn alles gut und das Paradies auf Erden wäre für ihn machbar.

Kunst und Kultur gehören zum typischen Statusblabla und gehen meist über ein Musical und den Restaurantbesuch nicht hinaus.

Die realen Zahlen der Theater- und Museumsbesuche und verkauften und gelesenen Bücher, im Verhältnis zur Bevölkerung, lassen da kein Zweifel zu.

Vor allem scheitern wir nämlich an unseren Erwartungen.

In diesem Sinne: Einen guten Rutsch ohne gute Vorsätze.

Und ich weiß jetzt schon mit Sicherheit, dass der ein oder andere Shit-Post mich erreichen wird, von männlichen Lesen, die mir tröstend erklären a.) ich hätte so einen Zynismus doch Dabei ist sind diese ungefragten Bewertungen und Urteile das eigentliche Problem: Ich habe nicht nach einer Beurteilung über mein Äußeres, meine Sexyness gefragt!

Denn jenseits dieser Zeilen gebe auch ich nicht ungefragt über Euer Äußeres ein Urteil ab. In seinem Essay „Lob des Müßiggangs“ beschwor der Philosoph und Mathematiker Bertrand Russel bereits 1935: „Der Weg zu Glück und Wohlfahrt liegt in einer organisierten Arbeitsbeschränkung.“ Sie erlaube angeblich, dass sich der Mensch mit hehren Dingen beschäftige wie Malerei, Literatur, Forschung und Kunst.

(Denn Russel war Positivist, rechnete sich die Welt schön, ohne selbstkritisch gerade in dieser Hybris, das prinzipielle Scheitern jeder Utopie an sich selbst zu erkennen.)Denn jede utopische Schönrechnerei wird an der Psyche und Lebenswirklichkeit des Menschen und seiner narzisstischen Veranlagung scheitern.Zum einen (und Wichtigsten) stellen sich viele Menschen mehr Freizeit schön vor – und wüssten sie nach spätestens 6 Wochen nicht mehr selbständig zu füllen.Fernseh- und Internetsucht werde die Leere füllen, die die Mühe und das mangelnde Interesse an Literatur und Kunst, dass bei den meisten Menschen realistisch gesehen vorherrscht, hinterlässt.Doch was mich wirklich richtig wütend macht, zumal wir nun mindestens 3 Monate #Mettoo-Debatte hinter uns haben, ist wiedermal die herabwürdigende Deko: hübsche Frauen in kurzen Röcken und hohen Schuhen, die neben den zumeist glatzköpfigen, dicken Darts-Helden dummlächelnd rumstehen und sie beklatschen (und ich schreibe das hier extra betont äußerlich).Schon bei der Tour de France ist mir das nach jeder Etappe ein Greul, auch wenn da wenigstens die Sportler noch halbwegs knackig sind.

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